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Mein Auslandsjahr
 

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Der Rest der Tour!

Ich hatte leider während der Tour kein Internet mehr auf meinem iPad und habe es somit auch aufgegeben zu bloggen.
Und das natürlich zum Nachteil der Allgemeinheit!
Es gingen somit einige Einzelheiten verloren, aber ich versuche mein bestes, mein Gehirn nochmals anzustrengen und euch möglichst viel von dieser wunderbaren Tour zu erzählen!

Nachdem wir diese schöne Stadt, von welcher ich zuletzt berichtet habe, verlassen hatten, ging es weiter nach Bangalore. Natürlich ging es im Zug weiter.
Unser Ziel war Bangalore! Die angeblich sauberste Stadt indiens und es war auch wirklich sauber dort!!
Es war einfach eine grüne Umgebung, schöne Häuser und die Straßen waren ziemlich sauber!
Die Stadt haben wir aber, kurz nachdem wir in unser Hotel eingecheckt haben, schon bald wieder verlassen. Wir sind zu dem Banargatta National Park gefahren, wo wir mal mindestens 10 Tiger gesehen haben und einer davon war sogar weiß!
Die Tiger waren teilweise nicht mal 20 Meter von unserem Bus entfernt!
Auch ein paar Bären haben wir in einem abgetrennten Teil gefunden!
Dann ging es wieder zurück nach Bangalore, wo es dann erstmal Mittagessen in einem sehr bekannten Restaurant hatten - warum das Restaurant so bekannt ist, weiß ich jetzt noch nicht. Am "guten" Essen kann es jedenfalls nicht liegen.
Danach ging es in einen botanischen Garten, wo wir uns erstmal etwas, bei einem langen Spaziergang, ausgeruht haben.
Danach ging es noch zu einem großen Tempel. Diesen Tempel konnte man sich allerdings sparen, da dort 90% der Fläche genutzt wurden, um Essen und Mitbringsel zu verkaufen und 10 % waren normaler Tempel bereich. Dieser war natürlich mit viel zu vielen Leuten überfüllt.
Als wir aus dieser "Hö**e wieder heraus waren, ging es zurück ins Hotel, es gab Abendessen und dann ging es irgendwann zu Bett.

Um 6 Uhr morgens ging es dann wieder los! Ab in den Bus - 4 Stunden = 220km...
Auf dem Weg nach "Hassan" haben wir noch irgendeine ziemlich große Statue besichtigt.
Um kurz nach 13 Uhr sind wir dann im nächsten Hotel angekommen.
Nachdem wir im Restaurant des Hotels zu Mittag gegessen hatten, ging es zu zwei großen, alten Tempeln aus dem 12. Jahrhundert, welche von besonderer Steinarchitektur gezeichnet waren.
Hört sich ziemlich öde an, war aber nur halb so schlimm! Man war doch etwas beeindruckt, wie man das wohl im 12. Jahrhundert so hinbekommen hat!
Abends ging es dann wieder zum Hotel, es gab Abendessen und dann ging es ab ins Bett.

Am nächsten Tag, dem 21.11.2011, ging es dann weiter nach Mysore.
Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Palast besucht, welcher irgendein königlischer Indern (Oder sowas in der Art) als Sommersitz nutzt.
Das Palästschen war wirklich ziemlich groß, und ganz nett zu sehen.
Es war auch alles vorhanden! Selbst ein Kamasutraraum war vorhanden...
Im nächsten Hotel angekommen, gab es mal wieder Mittagessen und dann wurde noch ein weiterer Palast besichtigt und den Rest habe ich von diesem Tag vergessen; kann also nicht so gut gewesen sein.
Abends waren wir aber noch in einer Kirche, da die Amerikaner ja doch noch ziemlich gläubig sind und somit alle dorthin wollten!

Morgens um 7 Uhr ging es dann nach Ooty.
Auf dem Weg dorthin wurde noch die Möglichkeit angeboten, einen Elefanten zu reiten. Da es dort aber ziemlich teuer war, wurde das auf später verschoben.
Als wir dann in Ooty, eine Berglandschaft, wo wir gute 2500 Meter hoch in den Bergen gelebt haben, angekommen sind, haben wir uns erstmal erschreckt, da es dort ziemlich kalt war. Maximal 20°!!
Nachdem wir in der kleinen Stadt zu Mittag gegessen hatten, ging es in unser Hotel, welches etwas außerhalb der Stadt lag, dafür aber mit einem unschlagbar guten Ausblick gesegnet war!
Wir sind dann alle zusammen einen Berg hochgeklettert und haben ein paar Bilder geschossen. Als die Sonnen dann untergegangen war, wurde es plötzlich ziemlich dunkel und vorallem schweine kalt! (Ich entschuldige meine Wortwahl!)
Wir sind also so schnell wie möglich ins Hotel geflüchtet.
Zu blöd, dass man in Indien nicht weiß, was eine Heizung ist!!
Es war also auch unangenehm kalt in unseren Zimmern!
Nachdem wir per Zimmerservice unser Abendessen bestellt hatten, hat man sich schnell wieder auf sein eigenens Zimmer verzogen und versucht es irgendwie aufzuwärmen!
Jeder hatte einen Wasserkocher in seinem Zimmer, und jener produziert ja auch schön heißes Wasser und vorallem Wasserdampf!
Der Wasserkocher durfte also ohne Pause eine gute Stunde lang Wasser kochen! Danach ging es unter die recht dünne Decke und man hat versucht zu schlafen. Um 4 Uhr morgens wacht man dann verzweifelt und leicht unterkühlt auf, zieht sich noch mehr T-shirts an und schläft weiter.

Die Berglandschaften in Deutschland sind eher für Weinanbau bekannt.
In Indien sind diese jedoch für Teeanbau bekannt.
Wir haben also am nächsten Tag Teeplantagen besucht, uns angeguckt, wie der Tee produziert wird und sind dann noch an den höchsten Punkt in der Umgebung gefahren.
Blöderweise hatten wir die ersten 20 Minuten keine Sicht, da wir in einer Wolke standen. Danach haben sich die Wolken aber verzogen und wir hatten einen wunderschönen Ausblick! Wir waren aber immer noch höher als die Wolken um uns herum und somit konnten wir auch ein paar Bilder schießen, welche die Wolkendecke zur Abwechslung mal von oben zeigen.
Danach ging es wieder zurück zum Hotel.
Nachdem wir die letzte, nochmals unangenehm kalte Nacht, im Hotelzimmer überstanden hatten, ging es nochmals auf einen ziemlich hohen Berg, mit schönem Ausblick und einigen Affen.

Auf dem weg zum nächsten Hotel in Pollachi haben wir den ganzen Nachmittag in einem Funpark verbracht.
Dort gab es hauptsächlich Wasserrutschen und so weiter. Es war ganz witzig dort und ich konnte meine weiße Haut endlich mal etwas anbräunen.
Danach ging es weiter zum Hotel. Dort gab es Dinner und dann ging es ins Bett.

Am nächsten Morgen ging es dann auch sofort weiter zu einem netten Plätzchen im Jungel! Dort sollten wir eigentlich Elefanten reiten.
Daraus wurde aber nichts, da es sehr sehr neblig war und man nicht mal 10 Meter sicht hatte!
Wir sind dann nur mit einem weiteren kleinen Bus zu einer stelle gefahren, wo die Elefanten gefüttert wurden. Es gab Reis und irgendwas braunes für die Elefanten. Die Portionen die sie bekommen haben, waren jedes mal eine Kugel, etwas größer als ein menschlicher Kopf.
Zwei oder drei mal kauen und runter damit.
Danach haben wir in unserem Tourbus gefrühstückt und dann ging es weiter nach Munnar!
Und weil es dort so schön ist, nennen die Inder es auch "Gottes eigenes Land".
Wir sind den restlichen Tag einfach den Berg hoch und runter "gedüst" und haben uns alle möglichen schönen Plätzchen angeguckt.
Den darauffolgenden Tag ging es genau so weiter. Wir haben einfach mal die Natur genossen und sind dann zum Mittagessen in ein kleines Städtchen gefahren. Danach ging es mit dem Programm weiter und Abends ins Hotel.

Am nächsten Morgen, mittlerweile ist es der 27.11.2011, ging es dann weiter nach Thakkadi.
Die Busfahrt war mal wieder ziemlich lang (5 Stunden), hat sich aber wirklich gelohnt.
Es war einfach alles grün, überall Wasserfälle und es war vorallem einfach nur SAUBER!!!!
Irgendwo auf dem Weg haben wir noch mitten im Wald angehalten, da wir dort ein paar Leute gefunden hatten, welche uns all ihre Gewürze zeigen wollten. Es war ganz nett, bis es dann angefangen hat zu regnen. Es ist einfach nicht ganz so nett, da man im Matsch steht und nur Badeschlappen trägt.
Dann ging es weiter und man war froh, wenn man endlich wieder getrocknet war.
ABER wir wollten doch noch umbedingt einen Elefanten reiten! Also an der nächsten Möglichkeit angehalten und 4 Personen jeweils auf einen Elefanten! Dann wurde man gute 100 Meter herum geführt und das wars!
Ich sage euch, es ist tot langweilig und die Elefanten sind bald so langsam wie Schnecken...
Dann kamen wir irgendwann in einem kleinen Städtchen an, wo wir mal wieder Mittagessen wollten.
Und man mag es mir glauben, oder auch nicht.
In diesem kleinen Ort treffen wir tatsächlich andere Rotary Austauschschüler, die auch gerade auf ihrer Tour sind!!
Es waren sogar zwei von den anderen Deutschen dabei!
Nachdem wir uns mit ihnen für eine gute Stunde auf der Straße unterhalten hatten, mussten wir uns leider auch wieder trennen und es ging zum Mittagessen und dann weiter mit unserem Programm!
Da diese Umgebung auch für ihre besonders guten Gewürze bekannt ist, haben wir noch ein paar eingekauft und dann ging es weiter.
Abends sind wir dann an einen See gefahren, wo wir uns Tretbote ausgeliehen haben, und den Sonnenuntergang genossen haben.
Endlich, müde und erschöpft, im Hotel angekommen, gab es natürlich eine horror Nachricht!
Die Leute in der Umgebung sind alle Kommunistisch (warum auch immer?!) und hatten für den nächsten Tag Proteste angekündigt.
Selbiges ist auch in den Städten angekündigt, welche wir auf unserer Weiterfahrt durchkreuzen müssen.
Der Plan war also, dass wir um 2 Uhr morgens wieder aufstehen und um 3 Uhr morgens das Hotel verlassen und uns davon machen.
Gesagt; getan!
Nach einer unglaublich langen Busfahrt kamen wir dann endlich irgendwo an, wo wir gute 20 cm unter nN waren.
Dort ging es ab in unsere zwei Hausboote, wo wir eine Nacht verbringen wollten.
Wir sind also durch die Flüsse geschippert, schwimmen gegangen und haben einfach unser Leben genossen.
Irgendwann ging es dann ins Bett und morgens ging es früh wieder raus, da wir noch immer in der Umgebung waren, wo demonstrationen geplant waren.
Also weg von dort!!

Von dem Hausbooten aus ging es dann weiter nach (Achtung ein schöner Name!!) Kanyakumari. Nach einer sechs stündigen Busfahrt sind wir wohl irgendwo angekommen, haben uns irgendetwas angeguckt und sind in irgendein Hotel gefahren.
DIESER TAG IST MIR WOHL DURCH DIE LAPPEN GEGANGEN!!

Am nächsten Morgen ging es dann nach Kovalam. Es war ein Ort am Meer und in diesem Meer gibt es einen großen Stein! Also ab ins Boot und auf den Stein drauf!
Danach ging es wieder zurück aufs Festland und wir sind an eine Stelle gewatschelt, wo sich alle drei Meere, die sich um Indien herum so finden lassen, zusammentreffen! Irgendwie nicht wirklich spektakulär, aber immerhin kann ich sagen, dass ich dort war!
Endlich sind wir dann in unserem Hotel angekommen, welches wirklich ganz nett war!
Es war maximal 2 Minuten vom Strand entfernt.
Wir haben uns also alle schnell umgezogen und sind ab ins Meer! Haben an einem Strandlokal zu Mittag gegessen und sind wieder zurück ins Wasser!
Abends gab es dann gutes Abendessen in einem anderem Strandlokal und dann ging es zurück ins Hotel.
Morgens mussten wir leider schon recht früh auschecken, obwohl wir noch den ganzen Vormittag in diesem Ort waren. Wir sind also alle shoppen gengangen, haben zu Mittag gegessen und dann ging es in den Bus!

Am Abend des selbigen Tages, 01.12.2011, sind wir dann in Cochin angekommen.
Dort gab es Abendessen und Zeit zum ausruhen.
Am nächsten Morgen ging es nochmal in eine Kirche, wir waren etwas shoppen, haben einem Mann zugeguckt, wie er seine drei Schlangen tanzen lässt und dann ging es in den Bus und es ging mal wieder zum Bahnhof!
Es sollte nach Madgaon (Goa) gehen.
Dort sind wir, nach 16 Stunden Zugfahrt, auch irgendwann morgens um 6 Uhr angekommen.
Eine weitere Stunde Busfahrt wurde uns dann noch zusätzlich zum Frühstück im Bus serviert.
Im Hotel angekommen wurde sich schnell frisch gemacht und dann ging es ab an den Strand.
Wir haben insgesamt drei Strände besucht, sind an einem noch Bananaboot für 1.50€ pro Person gefahren und dann ging es Abends wieder nach Hause.
Am nächsten Morgen, 04.12.2012, ging es zu einer großen Kirche, welche danke eines Feiertages komplett überfüllt war.
Nachdem wir dort wieder weg waren, ging es so schnell wie möglich (40km/h) zum nächsten Strand.
Dort sind wir dann auch zwei Stunden später angekommen, und haben dort auch den restlichen Tag verbracht.
Den dritten Tag in Goa haben wir ausschließlich am Strand verbracht.
Um 18 Uhr mussten wir allerdings wieder am Hotel sein, da wir unseren Zug nach Mumbai erwischen mussten!
Auch das haben wir vollbracht!
Nach 12 weiteren Stunden im Zug nach Mumbai, gab es mal wieder Frühstück im Bus.
Wir haben uns irgendeinen komischen Garten angeguckt und dann ging es wieder in den Bus, um ein schönes Plätzchen zum Shoppen und Mittagessen zu finden.
Ich habe noch nie so viel Smok gesehen. Es war wie Nebel und wirklich nicht schön! Aber wirklich dreckig war es nicht! Zumindest nicht da, wo wir waren!
Wir wollten ein paar Bilder schießen. Diese sind aber nichts geworden, da der Hintergrund einfach versmokt ist!
Wirklich nicht schön!!
Wir haben dann aber sogar eine nette Bäckerei mit "Restaurant" gefunden, welche tatsächlich BROT angeboten hat!
Dort haben wir dann unseren Nachmittag vertrödelt und dann ging es wieder in den Zug, welcher uns zurück nach Nagpur brachte!
Und somit war die schöne Zeit auch schon wieder am 08.12.2011 vorbei!

Alles in allem war es wirklich eine wunderbare Tour und ich habe viele neue und vorallem gute Freunde gefunden!

Ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt und ihr habt es bis zum Ende geschafft..

Felix

1 Kommentar 16.12.11 18:32, kommentieren

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Erster Blogeintrag seit ich auf der Tour bin! 14.11-19.11.2011

Erster Blogeintrag auf meiner Tour durch den Süden Indies! 

Am 14.11.2011 ging es endlich auf die erste Tour durch den Süden Indiens!
Wir, die Austauschschüler von Nagpur haben uns mit drei weiteren Mädchen aus Nasik und einem Mädchen aus Amravati getroffen.
Dann haben wir unseren Zug nach Hyderabad genommen. 
Die Zugfahrt war um die 10 Stunden lang und so haben wir unsere erste Nacht in einem Zug in der untersten Klasse in Indien verbracht.
Man schläft mit 8 Leuten in einem "Abteil" welches aber auch gleichzeitig ein offener Durchgang ist.
An den Seiten schläft man mit jeweils 3 Leuten übereinander und am "Kopfende" schlafen dann nochmal zwei Leute.
Es ist nicht wirklich schön oder gar bequem aber man kommt zurecht, wenn man denn sein Gepäck unter dem untersten Bett mit Metallketten verschlossen hat.
In Hyderabad angekommen gab es dann erstmal Frühstück in unserem Hotel und dann war für den ganzen Tag Sightseeing geplant. Also ging es von A nach B und zum Museum und so weiter.
Nach einer etwas besseren Nacht im Hotelzimmer ging es dann am nächsten Morgen mit dem Bus in eine "Filmstadt".
Es ist der größte Drehort der Welt, also gab es auch viel zu sehen.
Es war wirklich schön dort und es gab auch ab und zu die ein oder andere spektakuläre Show oder Besucherattraktion.
Also haben die Inder zumindest einen schönen Ort, wo sie ihre Film drehen können!
Am Abend ging es dann wieder zum Bahnhof wo es dann wieder in diesen "wunderschönen" Zug ging wo wir auch erstmal 14 Stunden verweilen durften.
Endlich in der nächsten Stadt angekommen, welche sich Chennai nennt, war die Begeisterung erstmal nicht wirklich groß, da jeder einfach nur duschen wollte und dank der Geräuschkulisse im Zug, auch nicht wirklich viel geschlafen hat.
Es gab aber erstmal Frühstück im Bahnhof und es gab die erste Überraschung, mit welcher keiner gerechnet hat. Es hat tatsächlich angefangen zu Regnen!!
Und das in Strömen. Die Freude wurde aber wieder etwas gedrückt, als wir dann raus aus dem Restaurant waren und es draußen einfach nur unglaublich schwül war!
Nach dem Frühstück ging es dann erstmal noch zwei weitere Stunden mit unserem Bus in die Stadt wo wir eigentlich hinfahren wollten.
Auf der hälfte der Strecke haben wir einen kurzen Stop gemacht, um uns ein Krokodil-Zoo anzugucken! Es war ganz interessant, aber wirklich sehr schwül! 
Nach einer guten halben Stunde ging es dann auch wieder weiter, in die schönste Stadt, welche ich bis jetzt in Indien gesehen habe!
Dort hatten wir den ganzen Nachmittag frei und sind, nachdem wir alle erstmal mit eiskaltem Wasser geduscht haben, schoppen gegangen.
Auch zum Mittagessen haben wir ein schönes Restaurant gefunden, wo wir uns erstmal die Plauze vollgeschlagen haben!
Danach ging es weiter schoppen und dann gegen 17 Uhr runter zum Strand um schön zu schwimmen und die Wellen zu genießen.
Danach ging es wieder zum selbigen Restaurant zum Abendessen.
Am nächsten Morgen, welcher mit viel Regen begann, ging es erstmal in das Restaurant des Hotels, wo es leckeres Frühstück gab.
Dann ging es mit einem Rundführer zu ein paar Sehenswürdigkeiten der Stadt und danach sind wir nur nochmal schoppen gegangen.
Dann ging es abends um 18 Uhr wieder in den Bus zurück zum Bahnhof. 
Am Bahnhof gab es dann wieder Abendessen und dann ging es um 23.30 wieder mal zurück in den Zug, aber diesmal nur für 6 Stunden.
Morgens um kurz nach 5 ging es also wieder aus dem Bett und in den Bus um dann zum Hotel zu fahren. 
Dort ging es nochmal eine weitere Stunde ins Bett und dann gab es wieder Frühstück und dann ging es wieder zurück in den Bus.
Dort ging es dann nach guten zwei Stunden fahrt zu einem Tiger-Reserve. 
Glücklicherweise haben wir auch einige Bären, Löwen und natürlich auch Tiger gesehen!
Nach diesem schönem Ereignis ging es dann zu einem Restaurant zum Mittagessen und danach noch für eine weitere Stunde in einen botanischen Garten, welcher wirklich schön anzuschauen war.
Danach ging es, nach einer weiteren Stunde Busfahrt, zu einem Tempel welchen man sich wirklich hätte schenken können.
Es wurde sich mehr auf den Verkauf von irgendwelchen Souveniren gekümmert als um irgendetwas anderes. Aber OK.
Danach ging es dann nochmal für zwei Stunden in eine Straße wo es überall alle möglichen Läden gab und natürlich auch MC Donalds, Pizza Hut und Subway.
Wir haben uns dann eine Pizza bei Pizza Hut gegönnt und danach ging es wieder nach Hause.
Jetzt sitzen wir hier im Hotel und warten darauf, dass Donald seinen Geburtstag hat.

3 Kommentare 20.11.11 09:51, kommentieren

29.10.2011-1.11.2011

Die letzten vier Tage haben wir Austauschschüler alle in einem Militärcamp verbracht!
Wir haben uns morgens an einem Treffpunkt mit Rotariern und anderen Teilnehmern getroffen, wurden kurz durchgecheckt und sind dann, natürlich mit einer Stunde Verspätung, aufgebrochen.
Wir waren ca. 120 Teilnehmer.
Jungs und Mädchen waren, für Indien mehr als nur selbstverständlich, voneinander getrennt.
Im Camp angekommen, sah man erstmal nur riesige Rasenflächen, kleine Wälder und es war einfach alles trocken.
Wir Jungs sind dann in unsere Herberge gegangen. 
Dort haben wir mit gut 40 Leuten in einem Raum geschlafen.
Die Betten waren Metallgestelle und auch die "Federung" war aus Metall.
Die Matratze war gute 5cm dick.
Es gab nur kaltes Wasser und die Bäder waren in einem weniger guten Zustand. 
Aber okay. Damit komme ich mittlerweile ohne Probleme zurecht und habe mich keinesfalls über fehlenden Luxus oder ähnliches aufgeregt! 
Es war einer der Momente, wo man feststellt, dass man sich im Auslandsjahr doch schon etwas verändert hat!
Die Mädchen waren in einer anderen Herberge untergebracht, welche sich aber auf dem selben Gelände befindet und nur ein drei minütiger Fußmarsch war.
In der Mitte, also zwischen unserer Herberge und der Herberge der Mädchen, war ein anderes, recht großes Gebäude, wo uns allen das Essen serviert wurde.
Das Essen war nicht wirklich gut und somit haben wir uns fast 4 Tage lang ausschließlich von Brot mit Butter und schlechter Marmelade ernährt. 
Unser Zeitplan war auch ziemlich strikt und vollgepackt mit jeglichen Aktivitäten.
 Morgens wurden wir um 5.30 eher weniger freundlich, also mit Gebrülle und Schlägen auf Metall aufgeweckt. 
Wir hatten dann gut 20 Minuten Zeit, um unseren Tee zu trinken, uns die Zähne zu putzen und uns umzuziehen.
Wenn hier erstmal die Sonne weg ist, was mittlerweile schon um 17.30 passiert, wird es langsam aber sicher ziemlich kalt und nachts hat man teilweise sogar weniger als 20° Celsius, bis dann morgens gegen 6 Uhr die Sonne wieder da ist.
Es war morgens also unangenehm kalt. Nachdem man sich dann etwas frisch gemacht hatte, haben sich erstmal alle 120 Leute zum Frühsport getroffen.
Natürlich waren Jungs und Mädchen getrennt und auch in verschiedene Altersklassen unterteilt. 
Es wurde sich also erstmal gedehnt, gestreckt und in den Himmel gelacht bis man einigermaßen wach war. Dann sind wir noch kurz joggen gegangen und man wurde wieder voneinander getrennt.
Es gab dann einen Gelände-Parkur, einen Pool, Reiten, Schießen und so weiter.
Nachdem man dann morgens zwei von diesen Aktivitäten hinter sich hatte, ging es zum Frühstück und danach durfte man dann endlich duschen. 
Natürlich in eiskaltem Wasser.
Danach ging es dann wieder weiter mit den Aktivitäten und jeden morgen gab es für gute eineinhalb Stunden eine Rede von irgendjemanden der uns etwas zum Thema Teamsport oder ähnliches beigebracht hat.
Dann hatten wir kurz Pause und es gab Mittagessen. Danach hatte man nochmals gute 45 Minuten Pause und dann ging es weiter mit den Aktivitäten und zwar in der Mittagshitze.
Die Hitze ist nur halb so wild, wenn man im Schatten steht. Wenn man aber in der Sonne sitzt oder liegt und schießen muss ist es schon weniger angenehm.
Aber auch das habe ich mit einigen Litern Wasser gut überlebt.
Als die Sonne dann endlich unterging war es auch wieder ganz angenehm.
Es gab dann kurz Tee und einen Keks, dann ging es nochmal raus um irgendetwas zu unternehmen und dann gab es auch schon wieder Abendessen, einen weiteren Vortrag und dann ging es um 10 Uhr tot müde ins Bett.
An einem Abend hatten wir noch ein Lagerfeuer, an einem anderen Abend gab es eine Nachtwanderung, in der Hoffnung, dass man keine Schlange antrifft und am letzten Abend hatten wir, bevor es nach Hause ging, noch eine Aufführung.
Alle Leute haben verschiedene Tänze aufgeführt und auch wir durften mal wieder ran ans Thema tanzen.
Diesmal war es eher eine Art HipHop und ist nicht wirklich gut gewesen.
Natürlich haben wir unseren Auftritt dann noch vermasselt, da wir auf einmal alle einen Tanzschritt vergessen haben, aber irgendwie haben wir es wieder auf die Reihe bekommen.
Danach kamen alle Teilnehmer nochmal auf die Bühne und wir haben alle zusammen nochmal unseren Tanz getanzt.
Die Aufführung war für die Eltern. Sie fand am Pool statt, der wirklich ziemlich schön war. 50 Meter Bahnen und relativ modern.
Die Bühne war auf der anderen Seite des Pools.
Ich habe dann bei dem letzten Tanz noch den Gedankenblitz gehabt, dass wir doch jetzt noch in den Pool springen könnten. Gesagt - Getan.
Wir sind also alle in voller Montur in den Pool gesprungen.
Wenigstens wir hatten damit unseren Spaß.
Dann mussten wir aber auch schnell wieder raus, da es wirklich kalt war und wir uns nochmal umziehen mussten.
Danach ging es nach Hause und dann ins Bett.
Es waren wirklich schöne vier Tage und wir haben viele neue Freunde gefunden.
Unsere Captain's die uns immer mehr oder weniger auf Hindi motiviert haben, waren auch wirklich nett zu uns!
Wenn man also mal über die Lebensumstände und all die Blasen an den Händen und Füßen hinwegsieht, welche man sich beim hochklettern von Seilen geholt hat, war es wirklich gut!
Ich hoffe wir können nochmal an so etwas teilnehmen!
Bis zum nächsten mal!

Felix


PS: Auch Handys ect. waren dort nicht erlaubt, was aber auch so ziemlich niemanden gestört hat.
Es waren also vier Tage, an denen man einfach auf jeglichen Luxus verzichtet hat!

1 Kommentar 2.11.11 07:57, kommentieren

...25.10.2011

Heute kommt nach etwas längerer Zeit mal wieder ein Blogeintrag.
Die letzten Tage habe ich nichts geschrieben, weil nicht wirklich was passiert ist.
Am 29.10-1.11 geht es aber auf eine kleine Tour und am 15.11 geht es dann endlich auf die erste, große Tour, wo ich sicherlich viel zu erzählen habe!
Hier finden zurzeit die letzten Vorbereitungen für das größte Festival "Divali" statt.
Es werden die ganzen Häuser beleuchtet, alles geschmückt und die letzten Wochen wurden die Wohnungen mal komplett geputzt, der Aufzug etwas verschönert und das Treppenhaus wurde auch gestrichen.
Es ist immer noch ziemlich warm hier, aber abends wird es doch schon etwas frischer. Also irgendwas um die 25° celsius.
Zevi ist vor zwei Tagen in eine neue Familie umgezogen, die stinkreich ist!
Ein schönes, großes Haus und alles modern eingerichtet, wenn auch mit dem ein oder anderen indischen schönheitsmarkel!
Ist aber wirklich schön dort und es gibt super leckere Snacks und Kaffee!!

Hier wird morgen auch ein wunderschönes Feuerwerk stattfinden!
Und zwar ohne diese schrecklichen Europäischen Reglungen!
Mit den Böllern hier kann man eine Wassermelone einfach in die Luftsprengen und die Dinger haben eine richtige Druckwelle, die man noch 10 meter entfernt gut spüren kann und wer sich nicht die Ohren zuhält, kann sich für die nächste halbe Stunde von jenen verabschieden.
Macht also echt spaß damit herumzuspielen, nicht so öde wie in Deutschland!

Heute (25.10) hat mein Gastvater Geburtstag, was wir natürlich etwas feiern mussten.
Wir haben also die Nachbarn aus dem 6. Stock zum Essen eingeladen und haben, natürlich auch mit etwas Bier, den Geburtstag hereingefeiert!

Ansonsten ist hier wirklich nichts passiert, außer das wir zurzeit noch Ferien wegen des Festivals haben!
Das nächste mal schreibe ich entweder morgen oder irgendwann auf der kleinen Tour, um euch mal zu erzählen was dort so schönes passiert.

Bis dahin!

Felix

1 Kommentar 25.10.11 08:28, kommentieren

19.10.2011

Heute Morgen hatten mein Bruder und ich erstmal die Wohnung für uns, da meine Gasteltern mit Freunden früh morgens weggefahren sind.
Wir haben also erstmal lange geschlafen und uns dann leckere Sandwiches zum Frühstück gemacht.
Etwas später kamen dann noch die anderen kurz vorbei.
Wir haben erstmal nichts gemacht und sind dann zum Tanzunterricht gegangen. Der Trommelunterricht fällt bis einschließlich Freitag aus, da unser Lehrer nicht im Ort ist...
Nach dem Unterricht musste ich dann noch einen Kuchen besorgen, den wir ein paar Freunden schenken wollten, da sie uns zum Dinner eingeladen haben.
Wir wollten um halb neun bei den Freunden sein und ich bin mit meiner Gastfamilie um 9 Uhr aufgebrochen.
Das Dinner selbst war mal wieder äußerst gut, aber ich habe viel zu viel gegessen! Glücklicherweise habe ich ja jetzt ein paar Joga Übungen, die mir geholfen haben, meinen Magennzi beruhigen!
Dann haben wir uns noch ziemlich lange mit diesen Freunden meiner Eltern unterhalten und dann ging es endlich wieder nach Hause, wo ich ziemlich müde ins Bett gefallen bin.
Bis Morgen!

Felix

1 Kommentar 20.10.11 08:06, kommentieren

...18.10.2011

Hallo! Da gestern mal wieder nichts so wirklich geklappt hat, kommt mein neuer Eintrag erst wieder heute!
Ich hoffe euch haben die Bilder gefallen, auch wenn sie etwas durcheinander waren!

Die letzten Tage sind wir immer wieder auf einen Markt gegangen, wo es etwas indische Kleinkram zu kaufen und sehen gab.
Ich habe auch ein paar Bilder gemacht!
Ist echt ganz nett dort, und wir haben auch ein paar interessante Leute getroffen, die in Amerika studiert haben und mal in Deutschland waren und so weiter!
Ansonsten haben wir zurzeit nur unseren normalen Unterricht und es passiert nichts spannendes!
Am 29.10 geht es auf eine kleine Tour, wo wir noch die 4 Austauschschüler von anderen Städten in der Nähe treffen. Mal sehen, was dort so passiert.
Wir haben hier übrigens und auch verwunderlicherweise keinen Herbst oder gar Winter in Sicht! Noch immer sind es dauerhaft über 30° und es ist erst abends, also wenn es mal 29° sind ganz angenehm drausen. Zumindest für uns, da wir uns langsam aber sicher mit den Temperaturen angefreundet haben.
Also hoffe ich mal, dass es bei euch wieder etwas wärmer wird und hierherwage kälter!
Bis dann!

Felix

1 Kommentar 19.10.11 06:10, kommentieren

xx.10.2011-15.10.2011

Da ich die letzte Tage kein Internet hatte, habe ich auch nicht gebloggt.
Als Entschuldigung habe ich aber satte 400 Bilder in Facebook hochgeladen!
Hier die Links:

FelixBilder 1.0

Bilder 2.0


Die Bilder sind übrigens für alle und jeden sichtbar. Man braucht kein Facebook und muss auch nicht mit mir befreundet sein.

So die ganzen Tage, bis zum 15.10.2011 ist eigentlich nichts spannendes passiert. Es waren wieder mal ganz gewöhnliche Tage.
Heute, also am 15.10.2011, war es mal wieder soweit und ich darf jetzt sagen, dass ich 17 Jahre alt bin!
Mein erster und wohl auch letzter indischer Geburtstag!
Es gibt ein paar Bilder, die ich demnächst noch hochladen werde!
Um 24 Uhr habe ich erstmal mit meiner Familie geskypt und dann ging es ins Bett.
Am nächsten Morgen kam dann meine Gastmutter herein spaziert und hat mir ein schönes Hemd zum Geburtstag geschenkt. Dann haben wir angefangen alles für das große Festmahl am Nachmittag vorzubereiten.
Es gab Burger und noch einiges mehr zu Essen. Der Rest ist aber leckeres, indisches Essen, was ihr leider nicht kennt.
Um halb 2 kamen dann alle vorbei und ich wurde erstmal mit ein paar Geschenken überrascht.
Danach gab es dann Kuchen, den Donald mir geschenkt hatte. Der wurde natürlich auch in meinem ganzen Gesicht verteilt, wie es sich eben für Indien gehört.
Dann gab es das Mittagessen. Wir haben alle so viel gegessen, dass wir erstmal 1.5 Stunden nur auf dem Bett gelegen haben und nur gesagt haben, wie viel wir doch gegessen haben.
Danach ging es noch auf einen kleinen Markt auf der Straße und dann nochmal zur Britney.
Dort haben wir dann nochmal den schönen Kühler genossen, der die Raumtemperatur auf bis zu 16° runter kühlt. Uns reichen aber 23° schon aus und wir liegen unter Decken mit Socken.
Um 11 Uhr bin ich dann aufgebrochen und habe erstmal ziemlich lange nach einer Rikscha gesucht, weil die um diese Uhrzeit und in diesem Wohnviertel der Stadt nur schwer zu finden sind.
Bewaffnet mit einem Messer, welches mir Zevi zum Geburtstag geschenkt hat, ging es dann mehr oder weniger sicher durch das dunkle, leere Indien.
Ich war also ganz froh, als ich endlich in einer Rikscha, auf dem Weg nach Hause saß.
Hier habe ich dann nochmal etwas mit meiner Gastfamilie zusammen gesessen und dann ging es ins Bett.
Alles in allem war es ein echt schöner und vor allem interessanter Geburtstag. Mit einem deutschen Geburtstag eher weniger zu vergleichen.
Dort hätte ich wohl eher die ganze Nacht noch mit einigen Freunden gefeiert, aber das gibt es in Indien nunmal nicht!
Bis Morgen!

1 Kommentar 16.10.11 08:43, kommentieren